Eine Woche Fastenzeit. Ich hoffe, ihr haltet euch einigermaßen!
Hier ein kleines Update von mir :)
Das Härteste war für mich dieses Jahr so weit:
Frustiert sein ohne Ende, erschöpft, angestrengt - und nicht essen, obwohl die Speisekammer plötzlich die Gedanken regiert. Und es fühlt sich so richtig an, wenn auch schlecht. - Ist das ein Beispiel dafür, dass unsere Gefühle nicht immer realitätsgetreue Spiegel unseres Zustands sind?
Und das Schlimme ist auch irgendwie, zu wissen, dass man es tun würde, wenn da nicht die Fastenzeit wäre. Dann wäre das Siegel, das Schlossweg, und wir wären unserer Lust ausgesetzt.
Was ist da also, wenn uns der Frust überkommt, und wir etwas zum Naschen brauchen? Was könnte man als gesunden, heilsamen, alternativen Frustfresser hernehmen? Manchmal ist's nämlich wirklich so, dass man einfach was tun muss. Sonst geht man den Nächsten an den Kragen. Oder zumindest auf die Nerven.
Niiiichts... D: Nein, es muss irgendwie gehn ;)
Ich glaub, eine Einstellungsänderung könnte helfen. Sich bewusst damit abfinden, dass wir innerlich grad fast zerbersten, gestresst sind bis über den Haaransatz und dass uns jede laufende Nase um uns herum und jede Frage an uns verrückt macht. Und uns nicht in der Idee verrennen, dass wir ja nur so frustriert sind, weil wir einfach Schokolade brauchen. Naja... Die Schokolade wäre schon das Mittel, das oberflächlich das Symptom lindert, nicht aber die Ursache. Also, ran an die Ursache. Und was ist die? Ja doch - vielleicht sehr wohl ein Zuckerentzug bei einem 21.Jahrhundert-Zuckersuchti, und in Folge also ein Zuckerüberschuss, der uns abhängig gemacht hat.Das Mittel dagegen ist also genau das - keinen essen.
Und genau hier wird Fasten wirksam. Es bringt uns weg von Abhängigkeiten, die uns gefangennehmen, auch wenn das richtig... blöde sein kann.
Aber hey, wann wenn nicht jetzt ist die Zeit, um sich unwohl zu fühlen! Und eigentlich sollen die Dinge, die wir fasten, uns ja gar kein gutes Gefühl geben - wie etwa "abnehmen" durch Fasten; sondern die Dinge, die uns aber so richtig zum Hals raushängen, die manchmal sogar Folge-Opfer haben wie Müdigkeit, schwache Nerven oder sonst was, die, die wirklich schwer sind (und das sind oft ganz kleine Sachen), das sind die richtig guten Opfer.
Machen wir uns bewusst, das die 40 Tage schneller als gedacht vorbei sein werden! Und dann wollen wir gut gefastet haben.
xoxo Natelle