Halbfalsch, halbwahr,
so lügt man gut.
Wenn nicht sein kann, was nicht sein darf,
wird Lüge absolut.
Zwang ist Freiheit,
Zweifel Gefahr.
Distanz ist Nähe,
Verrat gute Tat.
Die Flüsse fließen aufwärts,
alles nur noch grau.
Gut und Bös sind je nachdem;
alles nur noch Show.
Sie wissen, wir sind schwach;
reden von Sicherheit,
die Zweifel in uns schafft
an unsrer Menschlichkeit.
Der Turm von Babel steht,
der Fürst des Dunkels lacht.
Wir haben uns fast zerstört
mit dieser geilen Macht.
Die Gier ist ausgeschöpft,
der tote Ehrgeiz lebt.
Die Menschen sind erschöpft,
doch das Herz der Sklaven bebt.
Auch ich gehör zum Chaos.
Auch ich bin in der Welt.
Und Angst kann mich erobern
Doch weiß ich, wer mich hält.
Du bist meine Ordnung
Im Saustall meines Lebens.
Mein einzig roter Faden,
wenn alles ist vergebens.
Mein Leuchtturm in der Brandung,
der immer auf mich wartet.
Wärme und Licht, wenn alles
um mich herum erkaltet.
Bei dir erlischt der Hass,
bei dir kann ich verzeihen.
Von allem, was mich quält,
kann ich mich hier befreien.
Wahre Freiheit gibt es
nur dort, wo Liebe herrscht.
Und lieben, das heißt dienen
gänzlich unbeschwert.
Du bist die Luft zum Leben,
auch in den engsten Räumen.
Du bist mir wahre Freiheit,
ermöglichst mir, zu träumen.
Du bist die Melodie,
die klingt, wenn Pfeile zischen.
Du bist das Licht im Herzen,
und wirst niemals erlischen.