Tagesgedanken · 18. Mai 2022
Wie oft noch willst du daran denken müssen, dass du Chancen gehabt hättest, einen Unterschied im Leben von Menschen zu machen? Wie oft noch willst du dir vorwerfen müssen, nicht authentisch du gewesen zu sein, als es am schwierigsten war und am wichtigsten gewesen wäre? Wie oft noch willst du dich daran erinnern müssen, dass du Gelegenheiten verpasst hast und deine Pflicht versäumt hast, deine Meinung zu sagen, auch wenn du dich dabei gefühlt unbeliebt gemacht hättest? Wie viele...
träumen wagen
Glaube und Leben · 20. April 2022
Weißt du noch, wovon du als kleines Kind, oder als Jugendlicher geträumt hast? Wie du in Geschichten eingetaucht bist, die beste Freundin der Romanfigur warst, genau wusstest, wie sie denkt, was sie sich wünscht? Wie du das Gefühl hattest, in der falschen Zeit geboren worden zu sein? Hast du dich auch darauf gefreut, dein Leben, ein leeres Blatt Papier, mit ebenso schönen Geschichten zu befüllen? Dann wurden wir älter. Und vor ein paar Jahren hätte ich gesagt: Träume sind Schäume. Im...

Tagesgedanken · 22. März 2022
Chesterton hat gesagt: Wenn sich etwas zu tun lohnt, lohnt es sich auch, es schlecht zu tun. Soll nicht heißen, dass wir Dinge schlecht tun sollen, oder uns keine Mühe geben sollen. Aber erstens können wir in nichts (oder sehr wenig) gut werden, wenn wir nicht überhaupt (armselig) anfangen. Zweitens gibt es Dinge, die gehören eher mehr schlecht als recht getan als gar nicht, auch wenn nicht alles im Leben dazu gehört. Dass die meisten von uns keinem Fußballverein beitreten, obwohl wir...
Tagesgedanken · 04. Februar 2022
Fällt's uns nicht allen manchmal schwer, "loszulassen"? Viel zu oft hab ich schon über das Bittersüße und Melancholische geschreibselt... Vielleicht müssen wir dabei einfach mal die Perspektive ändern. Okay, das "einfach" in diesem Satz ist schlecht. Auch egal. Was ist es schon, das wir loslassen müssen? Freunde? Besitz? Erinnerungen? Orte? - Alles kann dran kommen. Nichts in der Welt steht fest. Und was ist es, woran wir für immer festhalten können? Preisfrage. Und was ist alles, das...

Tagesgedanken · 02. Februar 2022
Eher ein Brückengedanke, ein nächtlicher, von einer verschneiten Fußgängerbrücke aus ^^ Was uns nicht umbringt macht uns stärker. Abgedroschen wie so vieles. Und trotzdem hat's was... Vor allem, wenn man dabei nichts übersieht; wenn man nicht vergisst, dass darin zwei Dinge enthalten sind: Wir überleben, und, mehr als das, wir werden besser dabei. Zumindest können wir besser werden, das Potential ist da. Sehn wir aber nicht manchmal nur das "Es bringt mich nicht um, also bin ich recht...
Wunder und Wahnsinn  · 19. Januar 2022
Die Welt drückt dich nieder. Du steckst fest in den Aufgaben, die es bis dann und dann zu erledigen gibt. Und in den Umständen, deren Ende wiederum nicht absehbar ist. Du bist unglücklich, aber nicht bewusst. Bewusst bist du nur unruhig. Und vielleicht unzufrieden. Mit dir? Damit, wie du bist, bzw. wie du dich siehst? Oder damit, wie dich andere sehen? Obwohl du vielleicht anders bist? Da ist er wieder, der Wunsch, erkannt zu sein. Zu wissen, dass es jemanden gibt, der einen so schlimm doch...

Tagesgedanken · 25. Dezember 2021
Nachtrag zum letzten Eintrag: Ich muss da glaub was zurücknehmen. Wie gesagt ist auch bei mir das innere Gefühl anders. Ich war nicht so scharf auf die Kekse, und ich hatte das alte Gefühl, den Abend einfach nicht verstreichen lassen zu wollen, nicht... Also, ein Grund für die "unspektakuläre Wahrnehmung" Weihnachtens ist vielleicht einfach, dass man sich von der Liebe zu den weltlichen Dingen entfernt. Klar, wir sehen im Leben einfach viele Weihnächte, aber "man gewöhnt sich dran"...
mit der zeit
Wunder und Wahnsinn  · 19. Dezember 2021
Was ist an einem kindlichen Weihnachten so anders als an dem eines Erwachsenen? In der Kindheit wird Weihnachten wie Glitzer auf das Ende des Jahres gestreut: Ferien, Geschenke, Lichterketten, Winterfreuden wie Kekse und Schnee,… Gewöhnen wir uns an dieses Glitzer? Stumpfen wir ab mit den Jahren? Jubeln wir kurz, weil es sich so gehört, und schütteln es dann rasch ab? Warum ist Heiligabend für viele große Menschen nur ein weiteres von vielen feierlichen Abendessen? Ist es, weil wir uns...

Wunder und Wahnsinn  · 04. Oktober 2021
Kannst du dich daran erinnern, als du was gemacht hast, wovor du Angst hattest? Nicht einfach nur von einem 5-Meter-Turm zu springen oder eine Achterbahn zu fahren, sondern etwas, das mehr gefordert hat als deine passive Überwindung? Etwas, wo du handeln musstest, aktiv. Für länger als 3 Sekunden Mut aufbringen. Was ist dieser Mut? "Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst." Seit ich 12 Jahre alt bin kenne ich diesen Satz aus...
October Ballad - Jüngste Version
Poeterei/ irgendsowas · 21. September 2021
I remember when I packed my suitcase Until something inside told me I can't I was scared of any changes ahead Of embarking on different ways And last year this time of year I wasn't home for your birthday or mine I wasn't home for our cat's funeral I wonder where I'll be this time And the one time Mum had to come When I returned early from Paris The fear of getting things wrong Kept me from meeting the premise I remember I thought I was done Thought I was where I belong Just to be surprised...

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